PROJEKT RASENPLATZ BEIM TUS RIMSCHWEILER


Der Sportplatzumbau hat das Jahr geprägt 

 

Rimschweiler. Die Mitgliederversammlung des Turn- und Sportvereins Rimschweiler bestätigt die Vorstandsriege.

 

Große Erdhügel auf dem Platz und Verbundsteine um den Platz zeigen, dass der Umbau des Sportplatzes in Rimschweiler von einem Hart- in einen Rasenplatz voll im Gange ist. „Wir sind im Soll“, erklärte der Wirtschaftsvorstand Christian Lang bei der Mitgliederversammlung. Trotz des witterungsbedingten Stillstands durch den Kälteeinbruch.

 

In dieser oder der nächsten Woche werde die Firma Strabag die Rasentragschicht einbringen und dann den Hybridrasen legen und den Rasen säen. Bis 15. Juni begleite die Baufirma die Anwachs- und erste Pflegephase. „Dann übernehmen wir den Platz“, sagte Lang. „Aber ich kann noch nicht sagen, wann wir darauf trainieren und spielen können.“ Da möchte sich der Verein auf die Meinung der Fachleute verlassen. „Bei einem 200 000 Euro-Projekt werden wir den Platz nicht auf Teufel komm raus freigeben.“ Parallel zu den Arbeiten der Fachfirma haben die Eigenleistungen begonnen. Die ersten Verbundsteine um den Platz sind verlegt. Neben dem Verlegen der Steine stellen die Mitglieder auch wieder die Stangen für die Platzumrandung auf. „Da sind wir weiter auf eure Mitarbeit angewiesen“, sagte Lang. Ebenso bei der Hilfe bei den Veranstaltungen wie Maifest oder Kerwe. „Da verdienen wir das Geld, um den Sportplatzumbau zu finanzieren.“ Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Verein nach dem Kassenbericht einen Gewinn von fast 8000 Euro. „Der Umbau hat schon das letzte Jahr geprägt“, sagte der Vorsitzende des rund 600 Mitglieder zählenden Vereins, Gerhard Weber, in seinem Bericht. „So eine große Maßnahme belastet einen Verein schon im Vorfeld.“ Sei es wegen der Planung oder auch aus finanzieller Sicht. Nach dem Kassenbericht sind schon 20 000 Euro für die Baumaßnahme angefallen. Weber erinnerte daran, dass neben den Rücklagen des Vereins, den Zuschüssen von Stadt und Land der Verein auf die Eigenleistung und Spenden angewiesen ist.

 

Der Vorsitzende Weber, Wirtschaftsvorstand Lang, Sportvorstand Hans-Peter Schmidt und Schriftführer Harald Bastian wurden wiedergewählt. Das Amt des Kassenwarts führt der Vorsitzende weiter kommissarisch. Auch Jugendleiter Steffen Schmidt wurde wie die Beisitzer Jens Nowak, Esther Bischoff, Klaus Fuhrmann und Christine Roth sowie die Kassenprüfer Jörg Roth und Helmut Emrich bestätigt. Einen Spielleiter möchte der Sportverein noch vor Beginn der kommenden Runde suchen.

 

Neben dem Sportplatzbau erwähnte der Vorsitzende, dass der TuS seit Sommer wieder eine eigene aktive Mannschaft gemeldet habe. „Insgesamt liegen wir mit der neuen Mannschaft im Soll“, sagte Trainer Marco Schwarz. Derzeit rangiert der TuS auf dem fünften Platz. Die Damenmannschaft liegt nach dem Aufstieg auf dem achten Platz in der Landesliga, wie Spielleiter Martin Ramminger sagte. Von den Aktivitäten der Damen- und Jugendturngruppen berichteten Steffi und Esther Bischoff. Silvia und Manfred Dörner von der Tanzsportgruppe und Steffen Schmidt von den Jugendfußballern.

Bericht: Pfälzischer Merkur

 

Parallel zu den Arbeiten der Fachfirma haben die Vereinsmitglieder damit begonnen, die ersten Verbundsteine um den Platz zu verlegen.

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Der Sportplatzumbau hat das Jahr geprägt
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Von roter Erde zu grünem Rasen

Rimschweiler.
In der kommenden Woche beginnt der Umbau des Rimschweiler Sportplatzes.
Dazu werden alle helfenden Hände benötigt. Von Fritz Schäfer

„Ich bin froh, dass es jetzt losgeht“, freut sich der Vorsitzende des Turn- und Sportvereins Rimschweiler, Gerhard Weber, dass in der kommenden Woche mit dem Umbau des Hartplatzes zu einem Rasenplatz begonnen wird. Seit vielen Jahren werde darüber geredet, blickt der Vorsitzende zurück. „2016 haben wir dann den ersten Antrag gestellt und jetzt ist es soweit.“ Zuletzt hätten auch immer mehr Mitglieder nach dem Sachstand beim Sportplatz gefragt.

 

Zumal die Mitglieder bei dem teuren und aufwendigen Vorhaben auch gefragt seien. Bei Arbeitseinsätzen oder mit Spenden. „So ein Projekt ist nur mit vereinten Kräften zu stemmen“, pflichtete der Wirtschaftsvorsitzende Christian Lang Weber bei. Dazu zählte dieser auch die Unterstützung bei den Veranstaltungen wie dem Maifest oder der Kerb. „Die Einnahmen bei den Festen sind notwendig, um den Umbau zu finanzieren.“

 

Die Maßnahme kostet rund 200 000 Euro. Darin sind die Planungskosten und die Eigenleistung enthalten. Über die Hälfte zahlen die Stadt und das Land. Dazu kommt noch Eigenkapital des Vereins sowie Spenden von Sponsoren, Mitgliedern und Freunden des TuS. „Wenn die Leute die Bagger sehen, werden wir sie auch ansprechen“, kündigt der Vorsitzende des über 600 Mitglieder zählenden Vereins an. Der Umwelt- und Servicebetrieb hat bereits in der Woche mit Rodungsmaßnahmen begonnen. Helfer des Vereins werden am Wochenende und Anfang der nächsten Woche die Barrieren um den Platz, die Tore und ein Geländer abbauen. „Das ist ein Teil unserer Eigenleistung“, sagt Christian Lang. Die Vereinsmitglieder sind dann beim Wiederaufbau der Spielfeldumrandung und bei den Pflasterarbeiten um den Platz gefragt. „Da werden viele Helfer benötigt“, schätzt Christian Lang.

 

Die beiden Vorstandsmitglieder bitten um Verständnis, dass während der Baumaßnahme der Parkplatz zwischen Turnhalle und Schule nicht mehr uneingeschränkt genutzt werden kann. „Da wird auch mit schwerem Gerät hantiert“, erklärt Gerhard Weber. Mit der Grundschule sei die Maßnahme abgesprochen. Die ausführende Firma Strabag geht von einer Bauzeit mit schwerem Gerät von drei bis vier Wochen aus. „Das hängt aber auch vom Wetter ab“, fährt Gerhard Weber fort.

Der Rasenplatz wird mit 90 mal 60 Metern etwas kleiner als der bisherige. „Die Maße reichen aber weiter für den Meisterschaftsspielbetrieb“, sagt Lang. Hinter dem Platz wird ein 60 mal 22 Meter großer Trainingsplatz mit Tennenbelag angelegt. Die Weitsprung-Gruppe kommt zwischen die Schule und den Sportplatz. Da die Drainage noch in Ordnung ist, wird nur die etwa zwölf Zentimeter dicke Tennenschicht abgetragen. Der Belag wird dann für andere städtische Maßnahmen verwendet. Zudem sollen an einen Flutlichtmast Lampen angebracht werden, um den Trainingsplatz zu beleuchten.

Bericht: Pfälzischer Merkur

Impressionen Sportplatzumbau


1. Aktion - Der Anfang ist gemacht


2. Arbeitseinsatz - Es geht voran!